Warum?
* Damit die Botschaft des Evangeliums "ans Herz geht".
* Damit mehr Menschen sich in ihrer Kirche zu Hause fühlen.
* Damit der Witz und die Vielfalt des Dialekts den Gottesdienst bereichern.
*Damit Menschen, die in Mundart zu Hause sind, es wagen, in der Kirche und mit Gott zu sprechen.
Wie machen wir das?
* Wir organisieren Studientage und Stuedienwochenenden zur Fortbildung und zum Austausch.
* Wir bieten Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen in Mundart an.
* Wir beraten Ehrenamtiche und Hauptamtliche.
* Wir übersetzen und sammeln biblische Texte, Liturgien und Lieder in Mundart.
* Wir veröffentlichen die Ergebnisse unserer Arbeit in Büchern, online und auf Datenträgern.
*Wir sind präsent bei kirchlichen Großveranstaltungen, z. B. Kirchentag.
*Wir betreiben einen Verlag als Kleinunternehmen.
* Wir planen große MundArt-Projekte, wie z. B. das Alte Testament der Fränkischen Bibel
Mundart kommt an!
- Deswegen gibt es den Verein Mundart in der Kirche e.V.
Grußworte
von Claus Ebeling
Wir vom Verein MundArt in der Kirche e.V. sind vor vier Jahren aus dem Arbeitskreis MundArt in der Kirche hervorgegangen, der 1995 im Anschluss an eine Synode der evang.-luth. Kirche in Bayern gegründet wurde.
Sehr bald konnten Kontakte zu Mundartschaffenden außerhalb Bayerns geknüpft werden. Nach Schwaben, in die Pfalz, Saarbrücken und in den hohen Norden zu "Plattdüütsch in de Kark."
In den letzten Zehn Jahren hat sich dieser Horizont leider wieder etwas verengt, da die Personen, die für die Kontakte standen, entweder verstorben sind oder aus Altergründen nicht mehr mitwirken konnten.
Dabei ist die Vernetzung kirchlicher Mundartarbeit im gesamten deutschsprachigen Raum ausdrücklich Ziel unserer Vereinsarbeit.
Auch die Zusammenarbeit mit allen, die Mundart-Kultur im deutschen Sprachraum fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Deshalb organisieren wir Veranstaltungen und Gottesdienste zur Förderung und Pflege der Mundart in der Kirche.
Wir stellen eine Infrastruktur zum Austausch von Gedanken, Erfahrungen und Materialien bereit und fördern die Verbreitung von Texten und Musik zur kirchlichen Mundartarbeit und deren Erforschung durch Publikation von Druckerzeugnissen, Tonträgern und digitalen Dateien.
Dabei ist uns eine ökumenische Ausrichtung wichtig.
Konkret steht in diesem Jahr eine Studientagung zum Thema: "Erzähl mir die Bibel in meinem Dialekt" von 6.-8.11.2026 an. Mit dem Tagungsort Würzburg haben wir einen relativ südlichen, aber mit dem ICE gut erreichbaren Ort gewählt.
Die Ausschreibung für die Tagung finden Sie im Anhang.
Wir würden uns freuen, wenn wir im November eine möglichst große Vielfalt an Dialektregionen vertreten haben.
Für 2027 ist ein Studienwochenende in Kooperation mit der Universität Leipzig und der VELKD geplant:
Arbeitstitel: „Zwischen Platt und Schwyzerdütsch. Nicht-Standardsprachliche Gottesdienste aus liturgiewissenschaftlicher Perspektive"
Bereits im Vorfeld der Tagung würde sich die Organisatorin Simone Ziermann von der Universität Leipzig freuen, wenn sie zu ihren Fragen aus allen Dialekten im deutschsprachigen Raum Rückmeldung bekäme. Sie werden demnächst von ihr hören.
Ganz konkret soll unser Angebot werden im Blick auf eine Austauschplattform im Internet. Unsere Homepage wir gerade im Blick darauf ausgebaut, Texte, Materialien, Lieder, Anregungen, Liturgische Bausteine für Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen in Mundart, kostenlos, einfach und barrierefrei zur Verfügung zu stellen.
Auch für Hörbeispiele für Musik Texte und ganze Bibelübersetzungen soll hier Platz sein.
Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung von Ihnen freuen, ob Sie mit uns dazu in Kontakt treten wollen.
Herzliche Grüße
Claus Ebeling, Pfr.
1. Vorsitzender MundArt in der Kirche e.V.
Uhlandstraße 1
91586 Lichtenau

Lernen Sie unser Team kennen
Unsere Mitglieder bringen langjährige Erfahrung in Mundart und kirchlicher Arbeit mit. Sie engagieren sich ehrenamtlich für die Entwicklung von Fortbildungsangeboten, Materialien und den Austausch in der Gemeinschaft. Erfahren Sie mehr über die Menschen hinter MinK.